Futterumstellung beim Hund – Schritt für Schritt (inkl. typische Fehler)
Die Futterumstellung beim Hund klingt einfach – führt aber in der Praxis häufig zu Problemen wie Verdauungsbeschwerden oder Futterverweigerung beim Hund. Gleichzeitig sind viele Halter unsicher, wie sie dabei richtig vorgehen.
Wenn Du Deinen Hund auf hochwertiges Nassfutter von
ANIfit umstellen möchtest, lohnt es sich, das Ganze strukturiert anzugehen.
Warum eine Futterumstellung Zeit braucht
Der wichtigste Punkt vorweg: Dein Hund stellt sich nicht nur geschmacklich um, sondern vor allem im Verdauungssystem.
Dieses ist an das bisherige Futter gewöhnt. Je größer der Unterschied zum neuen Hundefutter, desto länger dauert die Anpassung.
In der Praxis dauert die Umstellung meist:
- etwa 1 Woche
- bei sensiblen oder älteren Hunden: 2–4 Wochen
Schritt-für-Schritt Anleitung zur Futterumstellung
1. Starte mit nur einer Sorte
Beginne immer mit nur einer Futtersorte.
Wechsle nicht ständig zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen. So kann sich das Verdauungssystem schneller anpassen.
2. Arbeite mit Flocken
Gerade am Anfang der Futterumstellung ist es sinnvoll, das neue Futter zu ergänzen.
Ziel ist es, den Übergang für den Darm möglichst sanft zu gestalten. Besonders haben sich hier Kartoffelflocken bewährt. Die Ration sollte anfangs etwa zur Hälfte aus Nassfutter bestehen und zur anderen Hälfte aus eingeweichten Flocken.
Ein Beispiel zur Orientierung:
Bei 200 g Nassfutter nimmt man anfangs ca. 30 g Kartoffelflocken (das Gewicht bezieht sich auf den trockenen Zustand).
Die Flocken werden mit warmem Wasser eingeweicht und quellen auf. Anschließend werden sie unter das Nassfutter gemischt.
Welche Flocken eignen sich?
Neben Kartoffelflocken kannst Du auch verwenden:
- Gemüseflocken
- Karottenflocken
- Reis-Pops
Kartoffelflocken haben sich in der Praxis besonders bewährt, da sie den Darm oft gut beruhigen.
Alternative: gekochtes Gemüse oder Getreide
Du kannst statt Flocken auch gekochte, abgekühlte Beilagen verwenden, zum Beispiel:
- Kartoffeln
- Karotten
- Zucchini
- Reis
- Hirse
Wichtig bei der Zubereitung:
- ungesalzen
- weich gekocht
- gut zerdrückt oder klein geschnitten
- Getreide vor dem Kochen gründlich waschen und ggf. einweichen
Flocken sind in der Praxis oft einfacher zu dosieren und daher häufig die unkompliziertere Variante.
Noch genauer berechnen?
Wenn Du die Futtermenge individuell bestimmen möchtest: Nutze einfach den
ANIfit-Futterrechner.
3. Reduziere Flocken oder Gemüse schrittweise
Wenn Dein Hund das neue Futter gut verträgt, reduzierst Du die Beilage nach und nach.
Wichtig: Du ersetzt die reduzierte Beilage durch mehr Nassfutter.
Beispiel (kleiner Hund, 5 Jahre alt, 7 kg, normale Bewegung an der Leine):
Start:
- 200 g Nassfutter
- 30 g Flocken
Nach einigen Tagen:
- ca. 250 g Nassfutter
- ca. 15 g Flocken
Die Flockenmenge wird halbiert, während das Nassfutter erhöht wird.
So gehst Du praktisch vor:
- alle 2–3 Tage etwas weniger Beilage
- gleichzeitig etwas mehr Nassfutter
- Deinen Hund gut beobachten
Ziel ist eine langsame, stabile Anpassung.
4. Unterstützung der Darmflora
Gerade bei empfindlichen Hunden kann es sinnvoll sein, die Futterumstellung gezielt zu unterstützen.
Eine Möglichkeit ist der Einsatz von
ANIfit Power-Darm.
Das Produkt enthält eine Kombination aus:
- Fructooligosacchariden (prebiotisch)
- Mannanoligosacchariden (adhäsiv wirkend)
- Glucan-Polysacchariden (Immunstimulans)
- Enterococcus faecium (probiotisch)
- Inulin (prebiotisch)
Diese Inhaltsstoffe können dabei unterstützen, das Wachstum günstiger Darmbakterien zu fördern und die Darmflora zu stabilisieren.
Anwendung:
- während der Futterumstellung
- nach Darmproblemen oder Antibiotika
- nach einer Wurmkur
Empfehlung:
1–3 g (je nach Körpergewicht des Hundes) täglich während der Futterumstellung unter das Nassfutter mischen.
Zu Beginn kann es vorübergehend zu erhöhter Darmaktivität oder Blähungen kommen.
5. Beobachte Deinen Hund
Achte besonders auf:
- Kotkonsistenz
- Appetit
- Verhalten und Energie
- Gewicht
Leichte Veränderungen sind in der Umstellungsphase normal.
Eine auf das Gramm exakte Futtermenge für einen Hund auszurechnen, ist nicht möglich, denn jedes Tier ist anderes. Daher sind im Futterrechner Obergrenze, Untergrenze und Standardwerte angegeben. Bei den meisten Hunden kommt man mit dem "Standard" gut hin, kann aber bei Bedarf entsprechend angepasst werden.
Was während der Futterumstellung normal ist
Während der Umstellung kann es vorübergehend zu:
- weicherem Kot,
- stärkerem Geruch,
- leichtem Mundgeruch
kommen. Das kann ein Zeichen sein, dass sich der Stoffwechsel anpasst.
Die 5 häufigsten Fehler
- Zu schneller Wechsel
- Zu viele Sorten gleichzeitig
- Flocken weglassen
- Zu früh abbrechen
- Ungeduld
Wann Du vorsichtig sein solltest
Bitte tierärztlich abklären, wenn:
- starker Durchfall länger anhält
- Erbrechen dazukommt
- Dein Hund komplett das Fressen verweigert
Dies können Anzeichen für Erkrankungen oder Vergiftungen sein, die zufällig auch zeitgleich zu einer Futterumstellung auftreten können.
Fazit
Langsam, strukturiert und mit Beobachtung – so gelingt die Futterumstellung in den meisten Fällen problemlos.
Transparenz-Hinweis
Ich bin selbständige Handelsvertreterin für die Provital GmbH (ANIfit).
Wenn Du über einen der oben genannten Links bestellst, erhalte ich ggf. eine Provision.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?
In den meisten Fällen dauert eine Futterumstellung auf ANIfit / RyDog etwa 1 Woche.
Bei empfindlichen, älteren Hunden oder großen Futterunterschieden kann es auch 2–4 Wochen dauern.
👉 Wichtig ist, dass Du Deinem Hund ausreichend Zeit gibst und die Umstellung nicht zu schnell durchführst.
Was tun, wenn mein Hund Durchfall bekommt?
Leichter Durchfall oder weicher Kot kann während der Umstellung vorkommen.
👉 Das ist oft eine normale Reaktion des Verdauungssystems.
Du kannst:
- die Umstellung etwas verlangsamen
- vorübergehend mehr Flocken geben
⚠️ Wenn der Durchfall stark ist oder länger anhält, solltest Du das tierärztlich abklären lassen.
Mein Hund frisst das neue Futter nicht – was kann ich tun?
Das kommt relativ häufig vor.
👉 Mögliche Lösungen:
- Futter leicht anwärmen,
- eingeweichte Flocken nicht vergessen (Kartofffelflocken werden besonders gerne gefressen),
- ggf. zunächst statt mit Flocken mit dem vorhigen Futter mischen.
- Geduld haben und nicht ständig die Sorte wechseln
💡 Wichtig: Nicht sofort aufgeben – viele Hunde brauchen ein paar Tage.
Muss ich Flocken dauerhaft füttern?
Das liegt ganz bei Dir.
👉 Flocken sind vor allem für die Umstellungsphase gedacht.
Langfristig kann der Anteil:
- deutlich reduziert oder auch ganz weggelassen werden,
- je nach Bedarf individuell angepasst werden.
Kann ich während der Umstellung die Futtersorte wechseln?
👉 Besser nicht.
Bleib zunächst bei einer Sorte, bis Dein Hund sich daran gewöhnt hat.
Erst danach kannst Du weitere Sorten einführen.
Wie erkenne ich, ob mein Hund das neue Futter gut verträgt?
Achte auf:
- normale Kotkonsistenz
- stabilen Appetit
- gutes Allgemeinbefinden
👉 Kleine Veränderungen sind normal – starke oder anhaltende Probleme sollten abgeklärt werden.
Ist eine Futterumstellung auf hochwertiges Nassfutter wie ANIfit sinnvoll?
In vielen Fällen ja – vor allem, wenn:
- Dein Hund empfindlich reagiert
- Du Wert auf eine klare Deklaration legst
- Du die Ernährung verbessern möchtest
👉 Wichtig ist aber immer die richtige Umstellung, damit Dein Hund sich gut daran gewöhnt.











