Kürbiskekse für Hunde selber backen – einfaches Rezept zu Halloween

Britta Ollrogge • 24. Oktober 2026

Halloween steht vor der Tür und überall sieht man Kürbisse. Warum also nicht auch für den eigenen Hund eine kleine herbstliche Leckerei zaubern?

Diese selbstgemachten Kürbiskekse kommen mit nur vier Zutaten aus und sind ganz einfach zuzubereiten. Du brauchst weder besondere Backkenntnisse noch ausgefallene Zutaten. Mit einer Backmatte für Hundekekse geht es besonders unkompliziert.

Meine Hündin Nora durfte die Kekse natürlich schon probieren. Und was soll ich sagen? Den Geschmackstest haben sie bestanden!

Ein kleiner schwarzer Hund sitzt auf einem Sofa hinter einem Teller mit selbst gebackenen  Kürbiskeksen

Warum Kürbis eine gute Zutat für Hundekekse ist

Kürbis eignet sich sehr gut zum Backen von Hundekeksen. Gekocht und zerdrückt lässt er sich gut mit anderen Zutaten vermischen und sorgt dafür, dass die Keksmasse nicht zu trocken wird.

Außerdem enthält Kürbis reichlich Wasser, Ballaststoffe und verschiedene Nährstoffe wie Kalium und Beta-Carotin. Die Ballaststoffe können helfen, eine normale Verdauung zu unterstützen. Allerdings sollte Kürbis nur in Maßen gefüttert werden, da größere Mengen auch zu Verdauungsbeschwerden führen können.

Für die Hundekekse verwende ich Hokkaido-Kürbis. Er ist besonders praktisch, weil seine Schale essbar ist und beim Kochen weich wird.


Wichtig ist, ausschließlich Speisekürbisse zu verwenden. Zierkürbisse und bitter schmeckende Kürbisse sind für Hunde nicht geeignet, da sie giftige Bitterstoffe enthalten können.


Rezept: Kürbiskekse mit Haferflocken und Nassfutter

Das Besondere an diesem Rezept ist die Kombination aus Kürbis, Haferflocken, Ei und etwas Nassfutter. So kannst Du ganz einfach das gewohnte Lieblingsfutter Deines Hundes in die Kekse einarbeiten.


Zutaten

  • 100 g gekochter Hokkaido-Kürbis
  • 2 EL Haferflocken
  • 2 EL Nassfutter
  • 1 Ei


Zubereitung

  1. Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Kürbis mit einer Gabel fein zerdrücken. Die Haferflocken in einer Küchenmaschine zerkleinern und das Nassfutter ebenfalls mit einer Gabel fein zerdrücken.
  3. Alles miteinander vermengen und die Masse auf einer Backmatte für Hundekekse verstreichen. Bei mir hat die Menge genau für eine Backmatte mit einer Größe von 40 × 27 cm gereicht.
  4. Etwa 25–30 Minuten backen, vollständig abkühlen lassen und aus der Backmatte drücken.


Tipp: Falls Du keine Backmatte hast, kannst Du die Masse auch in kleinen Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Je nach Größe und Dicke der Kekse kann sich die Backzeit etwas verändern.


Wie bewahre ich die selbstgemachten Hundekekse auf?

Da die Kürbiskekse noch Restfeuchtigkeit enthalten können, solltest Du sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3–4 Tagen verfüttern.

Möchtest Du einen kleinen Vorrat anlegen, kannst Du die Kekse auch portionsweise einfrieren und nach Bedarf auftauen.


Selbstgemachte Hundekekse – worauf solltest Du achten?

Ein großer Vorteil selbstgemachter Hundeleckerlis ist, dass Du genau weißt, welche Zutaten enthalten sind. Gerade bei Hunden mit Futtermittelunverträglichkeiten kannst Du die Zutaten gezielt auswählen.

Allerdings sind auch selbstgebackene Kekse zusätzliche Leckerlis und kein Ersatz für ein ausgewogenes Alleinfutter. Sie sollten deshalb nur einen kleinen Teil der täglichen Futterration ausmachen.

Wenn Dein Hund bestimmte Zutaten nicht verträgt, solltest Du natürlich auch bei selbstgemachten Keksen darauf verzichten.


Eine kleine Halloween-Leckerei für Deinen Hund

Du siehst: Hundekekse selber zu backen, muss weder kompliziert noch zeitaufwendig sein. Mit wenigen Zutaten kannst Du Deinem Hund eine kleine Freude machen – und hast gleichzeitig die volle Kontrolle darüber, was in den Leckerlis steckt.


Meine Hündin Nora war  jedenfalls von den Kürbisleckerlis begeistert. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie nichts dagegen hätte, wenn ich bald wieder welche backe.


Viel Spaß beim Nachbacken!


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